Motive des Feldzugs von Alexander d. Gr. (334-323 v. Chr.)
- Vergeltung für Invasionen der Perser in Griechenland 490
und 480 v Chr., insb. Zerstörung Athens
- Ruhm – den Vater übertreffen, grösster Held der
Griechen / Nachahmung von Göttern und Halbgöttern (neuer Achilles wie Homers Ilias)
- Macht/Vormacht in griechischer Welt unter
Führung Makedoniens (Korinthischer Bund)
- Expansion, Wirtschafts- und
Forschungsinteressen
(Suche nach Ende der Welt)
- 333 v. Chr. Schlacht bei Issos: Alexander (23 jährig) besiegt Dareios III.
- 332 v. Chr. Besetzung von Kleinasien und Syrien, Ägypten kampflos, zum Pharao gekrönt
- 331 v. Chr. Schlacht Gaugamela besiegt Dareios, annektiert Babylon, Susa, Persepolis => König von Asien
- 326 v. Chr. Indus überquert, Pandschab erobert 325 v. Chr. vom Indusdelta nach Westen.
- 323 v. Chr. Alexander Babylon: Krankheit und Tod am 10. Juni im Alter von 33 Jahren
Ergebnis Alexanderzug
- Griechische Kultur im Orient,
Kulturaustausch
- Ende der Polis-Autonomie
griechische Poleis von Philipp II. erobert,
Polisstaaten in Monarchien integriert
- Hellenistisches Königtum in
Nachfolgestaaten/Diadochenreichen
- Charisma
- Unterstützung durch Freunde (philoi, hetairoi)
- permanente militärische Sieghaftigkeit
Kämpfe zwischen hellenistischen Nachfolgestaaten; Eingreifen Roms seit 220 v.Chr.: wird zur Weltmacht (Polybios aus Arkadien ca. 200-126 v. Chr.)
Ende der Epoche des Hellensimus: Reich der Ptolemäer wird römische Provinz 30 v. Chr.